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Herzlich willkommen auf meiner Seite, die ich f√ľr meine ‚ÄúAzubis‚ÄĚ zum Immobilienfachwirt eingerichtet habe.

In der Immobilienwirtschaft ist eine möglichst hohe Sachkunde aus vielen verschiedenen Fachbereichen erforderlich, um am Markt erfolgreich bestehen zu können. Die gesetzlichen Regelungen unterliegen einem ständigen Wandel, und ich erhalte diese Seite aufrecht, damit meine ehemaligen Probanden die Möglichkeit erhalten, das eine oder andere Thema wieder etwas aufzufrischen.

Immobilienbewirtschaftung

 4. Instandhaltung und Modernisierung

 8. Entwicklung und Optimierung von Bestandsimmobilien

Bauprojektmanagement

 1. Projekmanagementmethoden

 2. Regionale Projektbedingungen

  3. Stadt- und Raumplanungskonzepte (√Ėffentliches Baurecht / Bauplanungsrecht)

Rechts eine √úbung f√ľr die Planzeichen. Sie stammt aus einer alten Pr√ľfungsklausur. Versuchen Sie, alle in der Skizze enthaltenen Festsetzungen zu erl√§utern.

 

 

 4. Baurechtliche Vorpr√ľfung

  5. Objektfinanzierung, F√∂rderprogramme, Rentabilit√§ts- und Wirtschaftlichkeitsberechnungen

Rechts gibt’s die Klausur so wie sie ausgegeben wurde

Rechts erhalten Sie die Klausur vom 22.3.2010 mit Lösungsvorschlägen

...ach √ľbrigens Controlling!! Zur Auflockerung k√∂nnen Sie sich mit dem pic zur Rechten eine Abhandlung √ľber die Enstehungsgeschichte des modernen Controlling herunterladen. Viel Spa√ü beim Vermehren der gewonnenen Erkenntnisse.....

 6. Ausschreibung und Vergabe / Projektsteuerung

Mit dem Button zur Rechten erhalten Sie die Informationen zur Vermarktung aus dem Unterricht von letztem Montag

...und darunter die Folien zum Sicherheitsbedarf am Bau

 8. √úbergabe und √úberf√ľhrung in die Immobilienwirtschaft

Rechts gibt’s das Manuskript

Marktorientierung und Vertrieb

 1. An- und Verkauf von Immobilien

Rechts erhalten Sie die Folien zu dem Vortrag Teilmärkte des Immobilienmarkts

 2. Immobilienbewertung und Marktpreisbildung

Die Bewertung von Immobilien ist aus vielerlei Gr√ľnden wichtig und erforderlich. Einer der Gr√ľnde ist mit einer netten Grafik treffend dargestellt - die unterschiedliche Sicht auf ein und dieselbe Immobilie.

                                   Dabei handelt es sich um dieses Haus.
Klicken Sie einfach drauf und Sie erhalten die Grafik.

Fagen zu verschiedenen Themen

1. Definiert der §11 unter Ziffer 1 bis 3 BauGB die drei Arten des städtebaulichen Vertrages?

 

Sie bringen hier die Begrifflichkeit und die Systematik des BauGB durcheinander. Der Abschnitt, dessen erster Paragraf der ¬ß 11 ist, regelt die Zusammenarbeit mit Privaten, und regelt die Zul√§ssigkeit und die Formvorschrift f√ľr eine solche Zusammenarbeit. Sofern eine Gemeinde eine der ihr obliegenden Ma√ünahmen auf Private √ľbertragen will, ist IMMER ein st√§dtebaulicher Vertrag erforderlich.

Achten Sie auf die Formulierung im ¬ß 11: ‚ÄúGegenstand eines st√§dtebaulichen Vertrages K√ĖNNEN sein.....‚ÄĚ. Es sind dann nur drei erw√§hnt, tats√§chlich aber gibt es eine Vielzahl von st√§dtebaulichen Vertr√§gen, z.B. √ľber den vorhabenbezogenen B-Plan gem. ¬ß 12.

Sie meinen vermutlich die städtebaulichen Satzungen

  • Sanierungssatzung
  • Entwicklungssatzung
  • Erhaltungssatzung.

Das sind aber nicht mehr drei sondern 4!! Hinzugekommen ist seit dem 20.7.2004 die

  • Stadtumbausatzung ¬ß¬ß 171a bis 171d BauGB

Die Durchf√ľhrung aller 4 st√§dtebaulichen Ma√ünahmen kann mit einem st√§dtebaulichen Vertrag auf  Private  √ľbertragen werden, aber nicht nur diese 4 Ma√ünahmen sondern auch die Erschlie√üung, der VEP und viele andere.

2. Bei Beschluss einer Sanierungssatzung wird in den betroffenen Grundb√ľchern  ein Sanierungsvermerk eingetragen. Wird hier gleicherma√üen eine Ver√§nderungssperre erlassen? Oder betrifft dieses lediglich der Sicherung der  Bauleitplanung? Den IHK Skripten habe ich entnommen, dass eine Ver√§nderungssperre ebenfalls im Grundbuch eingetragen wird.?

Lesen Sie bitte hierzu den § 14 BauGB. Die Veränderungssperre gemäß § 14 BauGB dient der Sicherung der Bauleitplanung. Sie KANN verhängt werden, muss aber nicht. Wenn sie verhängt wird, wird sie im Grundbuch eingetragen.

Bei der Genehmigungspflicht von Ver√§nderungen (Bauen, Abrei√üen, Modernsieren, Verkaufen) gem. ¬ß 144 BauGB spricht man auch von einer Ver√§nderungssperre, zuweilen  von der ‚Äúkleinen‚ÄĚ Ver√§nderungssperre. Diese steht in Zusammenhang mit st√§dtebaulichen  Sanierungs- und Entwicklungsma√ünahmen. Dem entsprechend gibt es auch eine ‚Äúkleine‚ÄĚ Ver√§nderungssperre bei Stadtumbauma√ünahmen gem. ¬ß 171 d BauGB.

Diese Veränderungssperre wird nicht explizit eingetragen. Sie ergibt sich aus der jeweiligen Satzung.

Beide unterscheiden sich in der Rechtsposition der Beteiligten. Die Ver√§nderungssperre gem. ¬ß 14 BauGB untersagt jede Ver√§nderung. Steht die geplante Ver√§nderung im Einklang mit den geplanten √Ąnderungen und Weiterentwicklungen der Bauleitplanung KANN die Gemeinde die Ver√§nderung genehmigen.

Die Veränderungssperre gem. § 144 bzw. 171 d untersagt Veränderungen nur dann, wenn sie die Zielerreichung der jeweiligen Satzung ver- oder behindert. Steht die geplante Veränderung im Einklang mit der jeweiligen Satzung MUSS die Gemeinde die Veränderung genehmigen.

Und dann gibt es noch die Ver√§nderungssperre gem. ¬ß 51 BauGB. Diese wird im Zusammenhang mit der Bodenordnung zum Zwecke der Durchf√ľhrung des Umlegungsverfahrens erlassen. Hier wird im Grundbuch ein Umlegungsvermerk eingetragen. Ver√§nderungen in Bezug auf das Eigentumsrecht sind w√§hrend der Umlegung v√∂llig ausgeschlossen. Ver√§nderungen in baulicher Hinsicht sind zul√§ssig, wenn sie mit dem Ziel der Umlegung im Einklang stehen.

Städtebauliche Sanierungs-, Entwicklungs- und Stadtumbaumaßnahmen sowie Umlegungsverfahren können mit einem Bauleitplanverfahren zusammenfallen. Ist eine Veränderungssperre gem. § 14 in Kraft, erlischt sie automatisch durch Rechtskraft der anderen Satzung, es sei denn... die jeweilige Satzung verzichtet auf die Genehmigungsregelung und nimmt explizit bezug auf die anhaltende Rechtskraft der V-Sperre gem. § 14.

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